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Diese wundervolle Tour Gratwanderung (die wir alle schon ewig im Kopf hatten - was uns allen zu Vätern, Großvätern und Großmüttern der Tour machte ;)) sollte uns von der Drachenwand zum Schober führen. Die liebe Sarah kann schon ein Lied davon singen wie sehr ich auf der Drachenwand über die Überschreitung ins Schwärmen geriet, doch leider fanden sich bis dato keine Mitstreiter für diese hirnrissige Idee. Zum Glück gibt es ja noch 4 gleichwertig verrückte Burschen aus Oberösterreich, deren Gegenwart diese Gratwanderung erst zu einem richtigen Schmankerl macht.

Pünktlich um 8 versammeln sich Lampi, Martin und ich vor der Drachenwand. Unpünktlich gesellen sich Speedy und Assi eine halbe Stunde später dazu. Dann geht es los zum Einstieg. Auch beim Zustieg lernen wir durch das Beobachten anderer Kletterer: das Klettersteigset gehört am Besten schon beim Auto angelegt und  - wie sich später herausstellen sollte  - auch nach dem Klettersteig im Gasthaus NICHT abgenommen. Nach zuviel Bier kann man sich ja evtl. im damit am Tisch einhängen um nicht um zu fallen..

Die Drachenwand gleicht einer Schnellstraße, auf deren wunderschön ausgebauter Spur die Kolonne allerdings maximal einen 30er fährt. Also setzen wir zu einigen Überholvorgängen an. Trotz zügigem Tempo bleibt genug Zeit für Fotosessions in der Wand, Gämsenritte und Kopfständen auf der Hängebrücke. Auch am Bankerl will die Aussicht genossen werden.

Kurz darauf können wir dann schon den Klettersteig für beendet erklären und nach einem kurzen Gipfel-Spa-Aufenthalt weiter zum eigentlichen Drachenwandgipfel schreiten.
Der Weg ist noch breit ausgetreten, wird er doch von den Basejumpern des öfteren begangen. Auf dem Drachenwandgipfel findet sich dann auch ein "Marterl" für den 2005 abgestürzten Basejumper. Wir verlassen die Drachenwand um über den Grat weiter in Richtung Schober zu gelangen. Eindrucksvolle Wände, weitere Drachenlöcher, viele derbe Witze  und einige Kraxeleien später müssen wir südlich unüberwindbare Hindernisse unterqueren, was uns weiter in den Wald führt (wo ist nur dieser Sekundärgrat?).

Zurück zum Grat lautet aber dann wieder die Devise, wo wir dann nach einer unglaublich spaßigen Kletterei auf der Schatzwand die nächste Gipfelrast einlegen. Der Schmäh läuft aber auch im Sitzen weiter und von der Schatzwand vergeht der Weg über den Grat nun extrem schnell, die Schlüsselstelle - ein Gendarm - erwartet uns. Dieser ausgesetzte Fels muss vor dem Schober noch überwunden werden, stellt sich aber nach genauem Hinsehen als eigentlich relativ harmlos heraus. Trittsicher sollte man sein und einen kühlen Kopf bewahren, denn hier sollte man dienlichst nicht abrutschen. Nach einer kurzen Kletterpassage steht man dann auch schon am Schober. Hier tut sich heute einiges, wird doch gerade die Hütte neu gedeckt. Ausgestattet mit alten Schindeln machen wir uns auf den Weg zum Frauenkopf, von wo wir dann den Weg zurück ins Tal antreten.
Jungs, es wor unsagbar Spitze!

Start: St. Lorenz (486m)
Ziel 1: Drachenwand Hauptgipfel (1176m)
Ziel 2: Schatzwand (1264m)
Ziel 3: Schober (1328)
Ziel 4: Frauenkopf (1287m)

Höhenmeter gesamt: 1200

Bilder sind nicht nur von mir sondern auch copyright by Assi, Lampi und Martin.

Weitere Berichte werdet ihr in Kürze hier finden:

Lampis Berge

Climb & Hike (Assi und Speedy)


Ein Grat wie aus dem Bilderbuch 
(Foto: Assi)

Zuerst lockt der Drachenwandklettersteig mit Einblicken in die Natur...
(Foto: Martin)


.. viel Blödsinn..
(Foto: Assi)

.. drunter und drüber gehts..
(Foto: Martin)

.. Assi tanzt schon auf den Bänken...

(Foto: Assi)

Gipfel-Schönheitstuning
Fotopoint
(Foto: Martin)



Auf dem Hauptgipfel checkt Speedy schon mal den Basejumpstart...

...doch hier ist Vorsicht geboten, wie dieses traurige Mahnmal zeigt.
Ausserdem müssen wir ja hier hinüber..

Assi ist wohl nicht dieser Meinung...
(Foto: Lampi)

.. ist jedoch bald wieder motiviert und schreitet zügig voran.
(Foto: Martin)
Da Assi hod xogt i derf in seina Bande mitmocha!

Spassige Kraxeleien später...

... darfs auch mal etwas gemüsiger werden...

Nach einem kurzen "Einbruch" in einen wohlgeformten Naturlokus...

...findet Lampi endlich den Fels seiner Träume.
(Foto: Assi)

Auch das zweite Drachenloch haben wir entdeckt! So schön kühl ist's da drin!
(Foto: Assi)

Weiter gehts dem Grat entlang!
(Foto: Martin)

Ratz fatz kommen wir über Stock und Stein und durchs Gebüsch, ein kleiner Blick zurück beweist es!

Dieser kleine Drache tarnt sich ausgesprochen gut.

Kraxeln! Gibts wos bessas?
(Foto: Lampi)

(Foto: Lampi)

Die Schatzwand mit dem Blick zum Schober!

Gipfelrast und der Assi pennt schon wieder!
(Foto: Martin)
Weiter gehts!
(Foto: Lampi)

Zuerst müssen wir aber runter...
(Foto: Lampi)

...um den Gendarm umarmen zu können...
(Foto: Lampi)

... und anschließend auf den Schober wieder hinauf klettern zu dürfen.
(Foto: Martin)

Die letzten Meter bis zum Schober!
(Foto: Lampi)

Einsamkeit - hatten wir heute schon genug!

Gemma jetzt endlich ins Gosthaus?
(Foto: Lampi)